FinanzbetrugMalware-Betrug
Bei Malware-Betrug verwenden Kriminelle bösartige Software, um den Computer oder das Telefon eines Opfers zu infizieren, oft nachdem das Opfer auf einen betrügerischen Link geklickt, einen Anhang geöffnet oder vermeintlich legitime Software installiert hat. Einmal installiert, kann die Malware es Kriminellen ermöglichen, Anmeldeinformationen zu stehlen, Aktivitäten zu überwachen, auf Konten zuzugreifen oder unbefugte Transaktionen zu erleichtern.
Konkretes Beispiel
Das Opfer erhält eine E-Mail mit einer scheinbaren Rechnung und wird angewiesen, ein „Adobe-Modul“ zum Öffnen zu installieren. Die Installation lädt tatsächlich Remote-Access-Software herunter, die es den Betrügern ermöglicht, den Computer zu kontrollieren und Zugang zu Zahlungsanmeldeinformationen zu erhalten, bevor sie nicht autorisierte Überweisungen vornehmen. Dieses Szenario wurde von der luxemburgischen Polizei in Fällen gemeldet, die sich gegen Unternehmen richten.
Warnzeichen:
Stoppen Sie in diesen Fällen:
- Eine unerwartete E-Mail fordert das Opfer auf, Software zu installieren, um ein Dokument zu öffnen.
- Das Opfer wird angewiesen, unerwartet Remote-Zugriffssoftware zu installieren.
- Ein Anhang oder Link wird als Sicherheitsupdate, Rechnung, Dokument oder technisches Modul dargestellt.
- Der Computer verhält sich nach dem Öffnen eines Anhangs oder der Installation von Software plötzlich ungewöhnlich.
- Unbekannte Software- oder Browsererweiterungen werden auf dem Gerät angezeigt.
- Im Online-Banking werden unerwartete Transaktionen, neue Begünstigte, Einstellungen oder Kontaktdaten angezeigt.
- Das Opfer erhält unerwartete Authentifizierungs-/LuxTrust-Anfragen nach der Installation verdächtiger Software.
- Sicherheitssoftware wird unerwartet deaktiviert oder erzeugt Warnungen.